Generalversammlung 25.Oktober 2017

 

Am Mittwoch 25. Oktober 2017 um Punkt 07:31h erfolgte am Bahnhof Zug der Startschuss  durch den Präsidenten Markus Risi zur 25. Generalversammlung des KC Zug Zugerland.

Der zweite Kiwanis-Club im Kanton Zug der bei der Gründung 1992 nicht weniger als 49 Mitglieder zählte, feiert dieses Jahr sein „Erstes Vierteljahrhundert“. Eine Carreise ins ferne Solothurn stand als Erstes auf dem Programm. Auf die Frage wer uns denn chauffiere, kam die Antwort prompt: „D’Clara tuet fahra“. Im Klartext: Clara Fruci vom Neuheimer Carunternehmen Strickler brachte die 30 Teilnehmer in sanfter Fahrt an den ersten Zielort Solothurn. Die „schönste Barockstadt“ wie der Ort an der Aare auch genannt  wird, erwartete die leicht ergrauten Jubilare in einem zarten Herbstnebel. Nach einem schmackhaften Kaffee wurde auf einem kurzen Stadtrundgang den wissensdurstigen  Zugern die interessante Vergangenheit der Stadt aufgezeigt. „Salodurum“ hatte  bereits vor 2000 Jahren eine grosse Bedeutung, lag sie doch an der West/Ost-verbindenden Römerstrasse.  Von Aventicum, Salodurum, Vindonissa, Turicum bis Brigantium (Bregenz) am Bodensee. Infolge des früheren Sitzes der französischen Botschaft (von 1530 – 1792) wird Solothurn auch „Ambassadorenstadt“ genannt – Wegen ihres Schutzpatrons und des Namens der Kathedrale auch „Sankt-Ursen-Stadt“.  

 

GV auf der Aare

Nach der bei kühler Temperatur absolvierten Stadtbesichtigung waren die Teilnehmer besonders auf die Veranstaltung der GV auf dem „Öufi Boot“ gespannt. Die faszinierende Aarelandschaft zwischen Solothurn und Büren an der Aare mit dem zarten Nebelschleier machte es manch einem schwer sich auf die 10 traktandierten Geschäfte der GV zu konzentrieren. Der sichtlich motivierter Präsident Risi nannte die Teilnahme von 30 Personen aus total 39 Clubmitgliedern als höchst erfreulich. Speziell erwähnenswert: 15 der Teilnehmer waren 1992 bereits an der Gründung des Clubs mit dabei. Nebst den obligaten Berichten über die erfolgten Jahresaktivitäten, der Sozialdienste sowie des „Tresor-Wächters“ sind die Aufnahmen der Neumitglieder jedes Mal ein Highlight. Mit dem Baarer Roman Müller sowie dem Oberägerer Reto Hürlimann sind zwei dynamische wie auch junge Unternehmer-Persönlichkeiten zu uns gestossen. Ein Viertel der Mitglieder stammt neuerdings aus Baar, gefolgt von etwa gleichviel Zugern, während der Rest auf diverse Zuger Gemeinden sowie den angrenzenden Kanton Zürich fällt. Daniel Abt als Vorsteher der Aufnahmekommission durfte mit berechtigtem Stolz den beiden den Pin als äusseres Zeichen der Mitgliedschaft anstecken. Nach der traditionellen Amtsübergabe an die neue Vereinsführung mit Patrick Frigo als „Kapitän“ und Roman Freimann als „Steuermann“ machte sich langsam der Appetit nach etwas „Kulinarischem“ bemerkbar.

 

Mittagessen im Club-Lokal des KC Biel-Seeland

Das Traditionshotel Bären in Twann entstammt aus dem Jahr 1526. Die wunderbare Lage mit einem imposanten Ausblick auf den Bielersee, mit der atemberaubenden Sicht auf die frisch verschneiten „Drei-Tausender“ war Anlass genug für die Leitung, in diesem Altehrwürdigen Haus das Mittagsmahl einzunehmen. Nach dem wohlverdienten Apéro auf der paradiesischen Terasse, verwöhnte uns das  Wirtepaar Anna und Marc Aeschlimann bestens mit traditioneller Kost aus dem Bieler-See und -Land. So nebenbei: Auch Hotelier Aeschlimann ist ebenfalls ein Mitglied des lokalen Kiwanis-Clubs. Zum „Digestif“ stand der Besuch des „Weingut Bielerhaus“ in Ligerz auf dem Programm. Beat Burkhardt, kürzlich als Berner Winzer des Jahres gekürt, führte den „Wissens“-Durstigen seine Weinkollektion vor. Von Chasselas und Chardonnay bis Pinot Gris und Pinot Noir durfte die ganze Produktpallette gekostet werden.

 

Abschliessende  Worte des Präsidenten

Den Abschluss des Jubiläumstages wurde am frühen Abend mit einem leichten und feinen Dinner im Hotel Vogelsang in Eich oberhalb des Sempachersees begangen. „Kulinarische“ sowie „Dialektische“ Leckerbissen liessen den langen Tag in fröhlicher Athmosphäre ausklingen. Mit letzten Dankesworten des scheidenden Präsidenten Markus Risi sowie des Programmchefs Peter Studer an alle die zum Wohle und weiteren Gedeihen des Clubs beigetragen haben, war es an der Zeit aufzubrechen.